Beratung

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... und Begleitung auf

dem letzten Stück Ihres Lebensweges.

Meine Erfahrung in der Trauergruppe

Ich war viele Jahre Pflegeperson und war auf den Tod meiner Mutter vorbereitet, so gut, wie man sich eben auf so ein Ereignis vorbereiten kann. Ich hatte mir jedenfalls im Vorfeld vorgenommen, mir eine Trauergruppe zu suchen, wenn es dann soweit wäre. Über einen begeisterten Forenbeitrag bei gutefrage.net bin ich dann auf Aristides Trauergruppe gestoßen.

Wo ich mich sonst intensiv informiere und alle Möglichkeiten abwäge, hat hier mein Bauch beim Lesen der Website gleich „ja“ gesagt und ich habe mich bei Aristide gemeldet. Aristide hat mit mir ein knapp zweistündiges Kennenlern-Telefonat geführt und mich in die Gruppe eingeladen.

Das Telefonat mit Aristide war großartig, überaus hilfreich, und hat mir sehr gut getan. Ich fühlte mich in meinem Gefühlschaos erkannt. Es hat auch das nötige Vertrauen hergestellt, damit ich mich überhaupt in die Trauergruppe wagte. Dennoch war ich beim ersten Besuch aufgeregt. Ich überlegte, ob wir alle weinend dasitzen würden?

Die Trauergruppe war jedoch so ganz anders, als ich es mir gedacht hatte. Die Anwesenden haben mich so nett und warmherzig aufgenommen, dass ich keinen Moment fremdelte. Ich konnte alle meine Gefühle äußern, wurde angehört, und mir wurde mit Verständnis und Rat geantwortet. Und wenn ich schweigen wollte, durfte ich auch schweigen. Ich fühlte mich nicht mehr alleine in all den Fragen, die mich beschäftigten.

Was mich aber besonders an die Trauergruppe bindet und warum ich sie auch „Aristides“ Trauergruppe nenne ist, dass Aristide diese auf ganz besondere Weise führt: Er bietet uns an, über die zu leistende Trauerarbeit zu reflektieren; zu reflektieren, was die Trauer mit uns macht, zu lernen unsere Gefühle zu erkennen und auszudrücken sowie uns eine Haltung zur Trauer zu erarbeiten. Wir lernen Theorien, Philosophien und Methoden kennen, die Trauer zu betrachten und besser – gut – mit ihr umzugehen.

Diese Mischung aus Empathie der Gruppe verbunden mit einem geistigen Input macht diese Gruppe so besonders und so wertvoll für mich. Danke Aristide!

Trauergruppe bei Aristide Proksch, Sonntags alle 14 Tage auf Spendenbasis im hauseins, Bismarckstr. 98

Nachdem bereits zwei meiner Klienten immer wieder sehr positiv über die Trauergruppe bei Aristide sprachen, durfte ich neulich auch daran teilnehmen. Da ich selbst derzeit keine Trauergruppen anbiete, bin ich immer auf der Suche nach Trauerbegleitern, die Trauernde auch in der Gruppe auf ihrem Weg durch die Trauer unterstützen. Ich halte eine Kombination aus Einzelgesprächen und der Teilnahme an einer Trauergruppe für eine gelungene Hilfs-Mischung, für eine der schwersten Lebenskrise, in die ein Mensch geraten kann.

In der Gruppe hört man zwar auch die schweren Geschichten der anderen aber man lernt auch zu begreifen, dass man mit seinem Schicksal nicht alleine ist und man kann sich gegenseitig unterstützen. Zusätzlich Sicherheit und Anregungen kommen durch die Leitung hinzu. Im Falle von Diplom Psychologe Aristide Proksch, ist man hier in sanften aber bestimmten und vor allem in guten Händen. Ich hätte mir damals, als ich getrauert habe sehr gewünscht, auf jemanden wie Aristide zu stoßen.

Eva Terhorst, Trauerbegleiterin und Buchautorin

Niemand muss das allein schaffen!

Aristide hat eine ganz eigene Art, Trauernde auf ihrem Wege zu unterstützen: In Seminarform, wie ein Kurs. Das klingt zuerst vielleicht seltsam. Aber es war nur das Gerüst für eine Reihe von Gruppengesprächen, die sich drumherum rankten, in denen wir ein Ventil hatten für Gefühle, die wir im normalen Alltag selten oder gar nicht äußern können. So war das Konzept alles andere als starr.

Wenn ich zurückschaue, mit welcher Bereitschaft und Geduld Aristide sich auch nach dem offiziellen Ende der einzelnen Treffs auf Themen einließ, die nur noch bedingt mit der Trauer zu tun hatten, dann spricht daraus sehr viel Verständnis und Menschlichkeit.

Ich war so erleichtert, als uns nach dem Ende der begrenzten Zahl von Treffs angeboten wurde, als offene Gruppe weiter zu machen!

Was zuerst vielleicht den Charakter von "Erster Hilfe" hatte, geht jetzt mehr in die Tiefe. Nein, wir kapseln uns nicht vom Rest der Welt ab. Aber um doch noch fit für ein Leben mit der Trauer zu werden, braucht man manchmal sehr lange. Ich bin einfach dankbar, hier all das besprechen zu können, was "draußen" längst keiner mehr hören will.Am Rande bemerkt: Auch Trauernde können wunderbar lachen...
Ronny, 47 - 06.05.2012


Ich freue mich auf jeden Sonntag!

Ich habe eine große Familie und dachte ich wäre gut aufgehoben und könnte mit Ihnen meine Trauer überwinden. War aber nicht ganz so, wie ich es gebraucht habe, also ging ich ins Net und fand dieses Trauer-Cafe. Anfänglich kam ich mir sehr komisch vor, vor Fremden meinen Schmerz zu erzählen und ob das überhaupt was bringen kam. Jetzt bin ich nun schon 6 Monate dabei und die Menschen dort wissen, was ich fühle, von was ich spreche, sei es noch so seltsam. Ich freue mich auf jeden Sonntag.
D.D. 05.05.2012

Die Gemeinschaft tut ungeheuer gut

"Anfangs war ich sehr skeptisch. Ich dachte, nicht noch mehr als das eigene Leid ertragen zu können. Es stellte sich aber als große Erleichterung heraus, endlich mit Menschen sprechen zu können, die ähnliches durchmachen, die verstehen. Endlich einmal offen über Alltagsprobleme, die die Trauer mit sich bringt, sprechen zu können und sie nicht verstecken zu müssen, wie es die Gesellschaft meistens verlangt...Inzwischen freue ich mich richtig auf die Treffen. Die Gemeinschaft tut ungeheuer gut. Wir reden, schweigen, tauschen uns aus, weinen und - meistens dank Aristides kräftigem Humor- lachen wir sogar herzlich zusammen. Es hilft auf dem Weg zurück ins Leben und macht Mut."
junge Witwe, 09.05.2012


Danke an Sie Herr Proksch, danke an die Gruppe

Der Tod meiner Frau, mit der ich 34 Jahre lang verbunden war, hatte mich so tief getroffen, dass ich depressiv und lebensmüde geworden war und keinen Sinn sah weiterzuleben. Im schlimmsten Stadium meiner Verzweiflung erfuhr ich von der Einrichtung eines Trauercafés beim ambulanten Hospiz des AWW (Adventwohlfahrtswerk) in Charlottenburg. Ich setzte mich mit dem Ansprechpartner, Herrn Proksch, in Verbindung und wurde von ihm eingeladen, am Trauercafé teilzunehmen.
Ich war zunächst skeptisch, welche Hilfe mir in meinem desolaten Zustand überhaupt zuteil werden könnte. Durch die Teilnahme an den Treffen derTeilnehmer des Trauercafés erfuhr ich aber zunehmend eine Erleichterung meiner Situation. Es war dies in erster Linie der einfühlsamen Leitung durch Herrn Proksch zu verdanken, durch seine behutsamen Anregungen und seine Erfahrung mit uns trauernden Hinterbliebenen umzugehen und es war die Möglichkeit, sich mit den Teilehmern über ihr Schicksal auszutauschen.
Ich bin sehr dankbar, dass ich durch die Zusammenkünfte im Trauercafé wieder zurück ins Leben finden konnte, verdanke das vor allem Herrn Proksch und sage ihm dafür meinen herzlichen Dank.


Es tut einfach gut, der eigenen Trauer Raum geben zu dürfen

Ich kam zum Trauercafé, als meine Not am größten war und meine Trauer unerträglich schien. Es war die wohl schwerste Zeit meines Lebens und ein Zeitpunkt, da meine Umwelt davon ausging, dass es mit der Trauer "doch langsam gut sei". Aber es war nichts gut und der Schmerz unvermindert stark. In der Trauergruppe fand ich das, nachdem ich gesucht hatte: offene Ohren, Verständnis, Anteilnahme – aber auch das Gefühl, nicht allein mit meinem Schmerz zu sein.

Jeder hat dort seine ganz individuelle Trauergeschichte und doch haben die meisten ähnliche Gefühle, Gedanken und Erlebnisse. Es tut einfach gut, sich auszutauschen und der eigenen Trauer Raum geben zu dürfen – und mit Aristide haben wir einen einfühlsamen und kompetenten Ansprechpartner und Moderator der Gruppe. Herzlichen Dank dafür, Aristide!
Michaela B. 30.04.2012


Es ist nicht gut, aber besser

... zumindest mit Hilfe der Anwesenden in der Trauergruppe und der unendlichen Geduld und Feinfühligkeit von Aristide. Ein halbes Jahr nach dem plötzlichen Verlust meines Mannes, nach einem 600 km entfernten Wohnortwechsel, einer mit einer zunehmend depressiven Mutter überforderten Tochter hatte ich mich zu einem Zeitpunkt auf etwas eingelassen, an dem ich nicht mehr wusste wohin mit meiner Verzweiflung und meinem Schmerz. Unter Tränen tief persönlich Erzähltes wurde von den Anwesenden weitaus verständnisvoller aufgenommen als ich es von im "wirklichen Leben" stehenden Freunden und Bekannten erfahren habe.
Das tat mir gut und über meinen eigenen Schmerz hinaus konnte ich wider Erwarten auch den der anderen ertragen und fand darin viele Gemeinsamkeiten. Inzwischen sind die Tränen langsam zunehmendem Lachen gewichen.

Mir werden die Sonntage trotz des leidvollen Anlasses positiv in Erinnerung bleiben, weil sie mir wieder Sinn für ein "neues wirkliches Leben" gegeben haben. Und das wünsche ich allen in der Gruppe von Herzen. Ein besonderes Danke an Aristide für seine Starthilfen für mich hier in Berlin.
Wie lange es dauert bis ich am Ziel bin, weiß ich nicht.
Wie gesagt: Es ist nicht gut, aber besser.
I.G. 59 03.06.2012