• Beratung

    Beratung

    ... und Begleitung auf

    dem letzten Stück Ihres Lebensweges.

Teilnehmerfeedback aus der Trauergruppe

Niemand muss das allein schaffen!

Aristide hat eine ganz eigene Art, Trauernde auf ihrem Wege zu unterstützen: In Seminarform, wie ein Kurs. Das klingt zuerst vielleicht seltsam. Aber es war nur das Gerüst für eine Reihe von Gruppengesprächen, die sich drumherum rankten, in denen wir ein Ventil hatten für Gefühle, die wir im normalen Alltag selten oder gar nicht äußern können. So war das Konzept alles andere als starr.

Wenn ich zurückschaue, mit welcher Bereitschaft und Geduld Aristide sich auch nach dem offiziellen Ende der einzelnen Treffs auf Themen einließ, die nur noch bedingt mit der Trauer zu tun hatten, dann spricht daraus sehr viel Verständnis und Menschlichkeit.

Ich war so erleichtert, als uns nach dem Ende der begrenzten Zahl von Treffs angeboten wurde, als offene Gruppe weiter zu machen!

Was zuerst vielleicht den Charakter von "Erster Hilfe" hatte, geht jetzt mehr in die Tiefe. Nein, wir kapseln uns nicht vom Rest der Welt ab. Aber um doch noch fit für ein Leben mit der Trauer zu werden, braucht man manchmal sehr lange. Ich bin einfach dankbar, hier all das besprechen zu können, was "draußen" längst keiner mehr hören will.Am Rande bemerkt: Auch Trauernde können wunderbar lachen...
Ronny, 47 - 06.05.2012


Ich freue mich auf jeden Sonntag!

Ich habe eine große Familie und dachte ich wäre gut aufgehoben und könnte mit Ihnen meine Trauer überwinden. War aber nicht ganz so, wie ich es gebraucht habe, also ging ich ins Net und fand dieses Trauer-Cafe. Anfänglich kam ich mir sehr komisch vor, vor Fremden meinen Schmerz zu erzählen und ob das überhaupt was bringen kam. Jetzt bin ich nun schon 6 Monate dabei und die Menschen dort wissen, was ich fühle, von was ich spreche, sei es noch so seltsam. Ich freue mich auf jeden Sonntag.
D.D. 05.05.2012

Die Gemeinschaft tut ungeheuer gut

"Anfangs war ich sehr skeptisch. Ich dachte, nicht noch mehr als das eigene Leid ertragen zu können. Es stellte sich aber als große Erleichterung heraus, endlich mit Menschen sprechen zu können, die ähnliches durchmachen, die verstehen. Endlich einmal offen über Alltagsprobleme, die die Trauer mit sich bringt, sprechen zu können und sie nicht verstecken zu müssen, wie es die Gesellschaft meistens verlangt...Inzwischen freue ich mich richtig auf die Treffen. Die Gemeinschaft tut ungeheuer gut. Wir reden, schweigen, tauschen uns aus, weinen und - meistens dank Aristides kräftigem Humor- lachen wir sogar herzlich zusammen. Es hilft auf dem Weg zurück ins Leben und macht Mut."
junge Witwe, 09.05.2012

Danke an Sie Herr Proksch, danke an die Gruppe

Der Tod meiner Frau, mit der ich 34 Jahre lang verbunden war, hatte mich so tief getroffen, dass ich depressiv und lebensmüde geworden war und keinen Sinn sah weiterzuleben. Im schlimmsten Stadium meiner Verzweiflung erfuhr ich von der Einrichtung eines Trauercafés beim ambulanten Hospiz des AWW (Adventwohlfahrtswerk) in Charlottenburg. Ich setzte mich mit dem Ansprechpartner, Herrn Proksch, in Verbindung und wurde von ihm eingeladen, am Trauercafé teilzunehmen.
Ich war zunächst skeptisch, welche Hilfe mir in meinem desolaten Zustand überhaupt zuteil werden könnte. Durch die Teilnahme an den Treffen derTeilnehmer des Trauercafés erfuhr ich aber zunehmend eine Erleichterung meiner Situation. Es war dies in erster Linie der einfühlsamen Leitung durch Herrn Proksch zu verdanken, durch seine behutsamen Anregungen und seine Erfahrung mit uns trauernden Hinterbliebenen umzugehen und es war die Möglichkeit, sich mit den Teilehmern über ihr Schicksal auszutauschen.
Ich bin sehr dankbar, dass ich durch die Zusammenkünfte im Trauercafé wieder zurück ins Leben finden konnte, verdanke das vor allem Herrn Proksch und sage ihm dafür meinen herzlichen Dank.


Es tut einfach gut, der eigenen Trauer Raum geben zu dürfen

Ich kam zum Trauercafé, als meine Not am größten war und meine Trauer unerträglich schien. Es war die wohl schwerste Zeit meines Lebens und ein Zeitpunkt, da meine Umwelt davon ausging, dass es mit der Trauer "doch langsam gut sei". Aber es war nichts gut und der Schmerz unvermindert stark. In der Trauergruppe fand ich das, nachdem ich gesucht hatte: offene Ohren, Verständnis, Anteilnahme – aber auch das Gefühl, nicht allein mit meinem Schmerz zu sein.

Jeder hat dort seine ganz individuelle Trauergeschichte und doch haben die meisten ähnliche Gefühle, Gedanken und Erlebnisse. Es tut einfach gut, sich auszutauschen und der eigenen Trauer Raum geben zu dürfen – und mit Aristide haben wir einen einfühlsamen und kompetenten Ansprechpartner und Moderator der Gruppe. Herzlichen Dank dafür, Aristide!
Michaela B. 30.04.2012


Es ist nicht gut, aber besser

... zumindest mit Hilfe der Anwesenden in der Trauergruppe und der unendlichen Geduld und Feinfühligkeit von Aristide. Ein halbes Jahr nach dem plötzlichen Verlust meines Mannes, nach einem 600 km entfernten Wohnortwechsel, einer mit einer zunehmend depressiven Mutter überforderten Tochter hatte ich mich zu einem Zeitpunkt auf etwas eingelassen, an dem ich nicht mehr wusste wohin mit meiner Verzweiflung und meinem Schmerz. Unter Tränen tief persönlich Erzähltes wurde von den Anwesenden weitaus verständnisvoller aufgenommen als ich es von im "wirklichen Leben" stehenden Freunden und Bekannten erfahren habe.
Das tat mir gut und über meinen eigenen Schmerz hinaus konnte ich wider Erwarten auch den der anderen ertragen und fand darin viele Gemeinsamkeiten. Inzwischen sind die Tränen langsam zunehmendem Lachen gewichen.

Mir werden die Sonntage trotz des leidvollen Anlasses positiv in Erinnerung bleiben, weil sie mir wieder Sinn für ein " neues wirkliches Leben" gegeben haben. Und das wünsche ich allen in der Gruppe von Herzen. Ein besonderes Danke an Aristide für seine Starthilfen für mich hier in Berlin.
Wie lange es dauert bis ich am Ziel bin, weiß ich nicht.
Wie gesagt: Es ist nicht gut, aber besser.
I.G. 59 03.06.2012